Happy new Year!
Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gerutscht, gesund und munter! 2026 ist schon da!
Bei mir ist sehr viel in Veränderung, auch beruflich bin ich gerade noch einmal am neu Justieren, ob nicht vielleicht sogar noch ein Studium zur Logpädin meine vielen Ausbildungen abrundet und mir neue Perspektiven eröffnet.
Und da brauche ich auf jeden Fall ein starkes Nervensystem.
Da bin ich schon wieder bei meiner Arbeit und dem wichtigen Nerv, den wir aktivieren, damit wir uns regulieren können: Den Vagusnerv! Wenn der aktiv ist, bist du entspannt – also legen wir los?
Heute möchte ich dir drei einfache, sehr wirksame Übungen mitgeben, die direkt auf deinen Vagus wirken – unseren wichtigsten Entspannungsnerv. Wenn er aktiv ist, schaltet dein Körper vom Stressmodus in Regeneration, Ruhe und innere Sicherheit.
Übung 1 – Schütteln
Sanftes Schütteln des Körpers hilft, überschüssige Spannung und gespeicherte Stressenergie loszulassen. Dein Nervensystem darf hören: „Die Gefahr ist vorbei – ich darf loslassen.“ Diese Übung eignet sich besonders, wenn du dich innerlich unruhig, angespannt oder blockiert fühlst.
Also was ist zu tun: Du stellst dich hin und beginnst dich aus den Füßen heraus zu schütteln, deine Schultern schütteln, schüttel alles was sich schütteln lässt. Das wichtigste dabei ist, dass du den Atem frei fließen lässt – achte darauf, dass dein Kiefer locker ist. Du kannst seufzen dabei, das ist sogar gut, weil du dann sicher sein kannst, dass der Atem fließt.
Also schüttel …
Wann ist das Schütteln besonders gut:
* Wenn du dich innerlich blockiert, angespannt oder gestresst fühlst
* Nach belastenden Situationen oder Konflikten
* Wenn du merkst, dass Energie „feststeckt“ und raus will.
Und spüre nach: Wie geht es dir jetzt? Hat sich körperlich was verändert? Im Atem? im Wohlbefinden?
Schreib mir gerne, wenn du Schüttelerfahrungen gemacht hast.
Übung 2 – Erden
Kennst du´s? Du bist nur mehr im Kopf und steckst aber irgendwie fest? Ich kenne das nur zu gut und da brauche ich dann wieder eine Portion Erdung. Dann werde ich wieder ruhiger, bin wieder bei mir und kann wieder klarer denken. Oder anders ausgedrückt: Wenn du dich wie hinter Glas fühlst oder nicht richtig spürst – Erdung holt dich zurück und schenkt deinem Nervensystem Orientierung und Sicherheit.
Dafür hier der Link für meinen Youtube Kanal, wo du die Anleitung für die Übung findest: Übung Erden. Für mehr Atemübungen abonniere gerne meinen Youtube Kanal.
Wann tut dir das Erden besonders gut:
* Wenn du dich „wie hinter Glas“ fühlst oder vom Alltag abgekoppelt bist
* Nach stressigen Phasen oder wenn deine Gedanken rasen
* Wenn du dich unsicher, ängstlich oder überfordert fühlst.
Erdung bringt dich zurück in deinen Körper und schenkt deinem Nervensystem Orientierung, Sicherheit und innere Ruhe.
Übung 3 – Streichen – Trost & Regulation
Sanftes Streichen über Arme und Körper aktiviert beruhigende Delta-Wellen im Gehirn. Nutze diese Übung immer dann, wenn du Angst spürst, Trost brauchst oder dir selbst liebevolle Fürsorge schenken möchtest. Auch für Abgrenzung hilft diese Übung enorm.
Hier gleich mein Youtube Link, für die Übung Körpergrenzen: Körper streichen, wo du nach einer kleinen theoretischen Einführung mitüben kannst.
Grundsätzlich möchte ich dir noch sagen: 🫁 Dein Atem ist dein Schlüssel. Atme durch die Nase ein und langsam durch den Mund aus – das Ausatmen länger als das Einatmen. So aktivierst du gezielt den Vagusnerv.
In dem Sinne wünsche ich dir ein wundervolles, aufregendes, gesundes neues Jahr 2026 und Tools mit denen du gut gewappnet bist und dich jederzeit regulieren kannst! Und das bewusste Atmen ist da eine wundervolle Möglichkeit – wir haben ihn immer dabei und können was tun.
Also bei Fragen jederzeit an mich!
Ich grüße dich!
Deine Bettina Reifschneider